Quality, not quantity

Die anfängliche Idee, Kameraden mit Hilfe von verkauften Kaffee zu unterstützen fand sehr schnell anklang und breitete sich rasch auf das jetzige Gesamtkonzept aus.

Warum nur das Militär unterstützen wenn doch so viele Menschen in unserem Land für die Öffentlichkeit und für die Allgemeinheit arbeiten und unter Umständen im täglichen Dienst in gefährliche und lebensbedrohliche Situationen kommen.

Ob es nun die Polizei ist die täglich für Recht und Ordnung auf den Straßen und an den Grenzen sorgt.

Die Feuerwehr, die uns in unserem Land immer das Gefühl gibt, dass einer da ist wenn man Hilfe benötigt und das in fast allen Notsituationen des Alltags.

Und nicht zu vergessen wie stark unsere Mitarbeiter im Sanitätsdienst für uns in den Krankenhäusern und Notdiensten, Pflegeeinrichtungen und ehrenamtlichen Vereinigungen um die Gesundheit aber auch ums überleben ihrer Mitmenschen bemüht sind.

Wir danken euch für euren Dienst wo auch immer ihr Beschäftigt seit!

Ich trat 2004 in die Bundeswehr ein und wuchs militärisch im FschJgBtl 261 auf. Nachdem ich in den Jahren 2009 sowie 2011 in Afghanistan tätig war und von dort sowohl positive als auch sehr negative Eindrücke wieder mit nach Deutschland nahm, wuchs in mir das Bedürfnis, Kameraden und Kameradinnen die unverschuldet in Not geraten waren und Hilfe benötigten zu unterstützen. Dieser Gedanke gewann, traurigerweise erneut, Jahre später an Bedeutung, nachdem ich im Irak 2018 eingesetzt war und wieder einmal von diversen Schicksalsschlägen einiger Kameraden erfuhr.

Nur wie kann man dort nur unterstützen?

Klar kann man mit Hilfe in Form von Gesprächen zumindest ein wenig unterstützen, wobei professionelle Hilfe niemals außer acht gelassen werden darf. Doch nicht nur seelische Verletzungen können einem das Leben schwer machen. Auch unverschuldet in Not geratene Kameraden sollten finanziell unterstützt werden. Doch in wie fern kann man solch eine Hilfe kompensieren? Ich zerbrach mir lange Zeit den Kopf darüber bis ich zu einer guten Idee kam.

Kaffee!

Fast jeder genießt hin und wieder oder täglich die von uns allen geschätzte Tasse braunes Gold. Denn wer kennt nicht das verlangen nach dem aufstehen eine leckere Tasse Kaffee zum wach werden trinken zu können? Oder an einem anstrengendem Arbeitstag sich in der Pause oder auch im Feierabend die kleine Auszeit nehmen zu können.

Also startete ich zusammen mit meiner Frau und einem guten Kameraden aus meiner Einheit damit, die Idee mit Leben zu füllen.

D. Fischer

Mein militärisches Leben begann 2016 in Berchtesgaden. Nach der Ausbildung zum Gebirgsjäger folgte 2018 der Wechsel in die Fallschirmjägertruppe. Gespickt von sowohl guten als auch schlechten Erfahrungen stellte sich meine bisherige Dienstzeit sehr angenehm dar. Mein Einsatz 2017 in Mali Gao zeigte mir allerdings, das dass nicht unbedingt die Regel ist. Leider habe ich in meiner bisherigen Dienstzeit viele Kameraden und Kameradinnen kennengelernt, welche extrem große Probleme mit teilweise kleinen Aufgaben hatten.
Geplagt von Angst, Flashbacks und schlafloser Nächte leiden deutsche Soldaten und Soldatinnen Tag täglich an den Symptomen von PTBS.
Nach langen Gesprächen wurde mir klar, dass diesen Kameraden und Kameradinnen noch mehr geholfen werden muss.
Als dann mein guter Freund Dennis, mir von seiner Idee erzählte nicht nur Soldaten, sondern auch andere Berufsgruppen Hilfe zukommen zu lassen, war ich Feuer und Flamme für unser neues Projekt. Fast jeder liebt Kaffee, trinkt ihn regelmäßig und kann nun während dessen auch noch etwas Gutes tun. Wir versuchen so viel Unterstützung wie nur irgendwie möglich zu generieren, doch können das nicht alleine schaffen.
Wir brauchen Sie!
S. Urban
Geschäftsführer
BE A SOLDIER

Mein Mann trat im letzten Jahr mit seiner Idee, Kaffee für den guten Zweck zu verkaufen an mich heran.

Ich war direkt begeistert, denn ich weiß von seinen Erzählungen, dass oft Familien unverschuldet in Notsituationen kommen. Durch Krankheiten, die beispielsweise durch Erlebnisse und das Arbeitsvolumen ausgelöst werden - und diesen Menschen zu helfen ist auch mir ein großes Anliegen.

Also ist die Idee immer weiter gewachsen und daraus wurde nun das, was ihr hier auf dieser Seite sehen könnt.

Ich hoffe, dass wir auch euch begeistern können von der Idee und dem Produkt.

Nina Fischer Geschäftsführerin El Nuevo